Was muss ich zu meinem Termin im Augenzentrum mitbringen?
Was muss ich zu meinem Termin im Augenzentrum mitbringen?
Sie haben immer noch Fragen?
Wir wissen, dass jede Patientin und jeder Patient individuelle Bedürfnisse hat. Wenn Sie Fragen zu unseren Behandlungen, Untersuchungen oder zu den Möglichkeiten moderner Augenmedizin haben, steht Ihnen unser Team gerne zur Seite.
Kontaktieren Sie uns jederzeit – wir beraten Sie persönlich und begleiten Sie Schritt für Schritt, damit Sie die bestmögliche Versorgung für Ihre Augen erhalten.
Grauer Star (Katarakt)
Definition Grauer Star
Die Augenlinse ist ein wichtiger Bestandteil des optischen Systems. Im gesunden Zustand ist sie glasklar und für die Brechung des Lichtes beim Einfall in das Auge verantwortlich. Eine Trübung der Linse nennt man Katarakt oder auch „Grauen Star“. Die Wahrscheinlichkeit für eine solche Linsentrübung nimmt mit dem Alter zu. Bei etwa der Hälfte aller Patienten tritt sie ca. ab dem 50. Lebensjahr ein. Im 75. Lebensjahr sind diese Trübungen bei etwa 90% der Bevölkerung zu erkennen. Eine daraus resultierende Sehminderung erfährt in diesem Alter in etwa jeder Zweite. Wenn auch meist durch Alter hervorgerufen, können auch diverse Grunderkrankungen wie beispielsweise Diabetes oder Steroidtherapien die Entstehung des Grauen Stars beschleunigen. Anfänglich kann eine Linsentrübung unbemerkt bleiben, da sie noch nicht die Sehschärfe einschränkt. Der Augenarzt kann diese Trübung jedoch bereits von Beginn an mittels einer Spaltlampenuntersuchung erkennen. Kommen Sie daher regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen, sodass eine Linsentrübung frühzeitig durch den Arzt aufgedeckt wird.
Wie bemerke ich den Grauen Star?
Die meisten unserer Patienten bemerken den Grauen Star anhand einer Zunahme der Blendempfindlichkeit, bei welcher starke Lichtquellen als unangenehm empfunden werden. Besonders deutlich wird dies bei der alltäglichen Teilnahme am Straßenverkehr. Darüber hinaus schildern Patienten, dass ihnen Lesen bei schlechten Lichtverhältnissen zunehmend schwerfällt. Charakteristisch für den Graue Star ist auch der Verlust des Kontrastsehens sowie eine Minderung der Sehschärfe. Daher raten wir allen Patienten ab dem 40. Lebensjahr zu einem jährlichen Check-up, Ansonsten besteht die Gefahr, dass der schleichende Eintritt der Symptome von Ihnen nicht bemerkt wird. Der Augenarzt hingegen kann mithilfe verschiedener Tests und vollkommen schmerzloser Verfahren den Grauen Star bereits frühzeitig diagnostizieren. Kontaktieren Sie gerne unser Augenzentrum für Ihren jährlichen Check-up-Termin.
Welches Risiko besteht bei einem Eingriff am Auge?
Wie lange dauert eine Augen-OP?
Wie komme ich nach der Operation nach Hause?
Welche Eingriffe werden von der Krankenkasse übernommen?
Nachstar
Was ist ein Nachstar?
Ein Nachstar kann in seltenen Fällen nach einer Grauen Star Operation auftreten, wenn sich das Kapselhäutchen der Linsenkapsel verdichtet. Der Patient bemerkt eine erneute Verschlechterung der Sehleistung sowie ein vermindertes Kontrast- und Farbsehen. Dieser „Nachstar“ ist allerdings völlig harmlos und lässt sich in einem kurzen ambulanten Eingriff ganz ohne Operation vollständig beseitigen. Nehmen Sie daher bitte die Nachsorgetermine wahr und melden sich bei einer verminderten Sehleistung einfach bei unserem Augenzentrum.
Keine Beschwerden
Ich habe keine Beschwerden, muss ich zum Augenarzt?
Ob ein Besuch beim Augenarzt auch ohne Beschwerden sinnvoll ist, hängt von Ihrem Alter ab. Ab dem 40. Lebensjahr empfehlen wir die regelmäßige Untersuchung Ihrer Augen. So können Krankheiten frühzeitig erkannt werden, noch bevor Sie die oft subilen Symptome wahrnehmen. Ein Beispiel für eine solche Erkrankung ist der Grüne Star (Glaukom). Dabei kann es durch einen erhöhten Augendruck, der vom Betroffenen selbst meist nicht bemerkt wird, zu einer ernsthaften Schädigung des Sehnervs kommen. Ebenso kann eine altersabhängige Makuladegeneration unbemerkt auftreten. Daher empfehlen wir unseren Patienten, mindestens einmal jährlich zur Vorsorgekontrolle in unserem Augenzentrum zu kommen.
Beschwerden
Mein Lid zuckt, was hat das zu bedeuten?
Ein zuckendes Lid kann lästig und manchmal beunruhigend sein. Bedenken brauchen Sie aber nicht zu haben, da das Zucken eines Lides meist harmlos ist. Auslöser können u.A. ein trockenes Auge, Magnesiummangel, Rauch, Alkohol, Koffeinkonsum, Stress, Kummer und Schlafmangel sein, aber auch andere Ursachen sind denkbar. Versuchen Sie zunächst die Ursache für Ihr Lidzucken herauszufinden und, wenn möglich, zu vermeiden (z.B. Schlafmangel und Alkohol). Sollten sich die Beschwerden nicht lindern oder über einen längeren Zeitraum anhalten, empfehlen wir Ihnen, einen Kontrolltermin bei uns zu vereinbaren.
Ich sehe plötzlich Blitze und Schatten, muss ich mir Sorgen machen?
Bemerken Sie Symptome wie z.B. das plötzliche Auftreten von Schatten, herabfallenden schwarzen Flocken oder das Wahrnehmen von Blitzen, kommen Sie umgehend in unser Augenzentrum zu einer Kontrolle. In diesem Fall ist eine augenärztliche Untersuchung äußerst ratsam. So können eventuelle schwerwiegende Komplikationen wie etwa eine Netzhautablösung oder ein Netzhautloch rechtzeitig erkannt und verhindert werden.
Ich sehe kleine schwarze Punkte vor dem Auge, besonders vor hellen Flächen. Muss ich bedenken haben?
Hierbei meist um das Phänomen der „fliegenden Mücke“, im medizinischen auch als Mouches volantes bezeichnet. Es bezeichnet Symptome einer kleinen Glaskörpertrübung, die in der Regel harmlos ist, aber für die Patienten lästig sein kann. Die Trübungen, meist empfunden als Linien, Punkt oder Flecken, wandern durch den Glaskörper und werden besonders auf hellem Hintergrund wahrgenommen. Ebenso können nach Operationen, intravitrealen Injektionen oder Nachstar Behandlungen diese Symptome bemerkt werden. Im Allgemeinen verläuft dies ohne schwerwiegende Komplikationen. Vereinbaren Sie dennoch eine augenärztliche Kontrolle in naher Zukunft. Auf diese Weise können wir eine Beschädigung der Netzhaut oder Blutungen sicher ausschließen.
Mein Auge ist ständig nass und tränt, was kann ich tun?
Häufig ist ein tränendes oder nasses Auge Symptom eines zu trockenen Auges. Ebenso kann ein starker Juckreiz auftreten. Auch wenn dies sehr unangenehm ist, raten wir Ihnen, häufiges und kräftiges Reiben der Augen zu vermeiden, da dies die Symptome verschlimmert. Kontaktieren Sie stattdessen uns und vereinbaren Sie einen Termin. Je nach Befund wird Ihnen der Arzt befeuchtende Tropfen und/oder eine Salbe verordnen.
Medikamenteneinnahme
Muss ich meine Augentropfen zur Drucksenkung auch dann nehmen, wenn ich Nebenwirkungen (z.B. ein Brennen) bemerke?
Die Antwort ist definitiv JA. Wenn die drucksenkenden Tropfen durch den Arzt verschrieben worden sind, ist die Einnahme essenziell. Nur durch die Einnahme kann der Augeninnendruck reguliert werden. Sollten Sie dennoch stark unangenehme Nebenwirkungen nach der Einnahme der verordneten Tropfen verspüren, vereinbaren Sie bitte umgehend einen Termin in unserem Augenzentrum. Wir bitten Sie aber, die Tropfen weiterhin wie vereinbart zu nehmen, bis wir eine Alternative für Sie gefunden haben.